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Depotspritze

Depotspritze

Bei der Depotspritze werden langsam wirkende Gestagenhormone intramuskulär injiziert. Die Gestagene bilden dort ein Depot, aus dem die Wirkstoffe langsam freigesetzt werden. Die Gestagene stören den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und verhindern dadurch das Einnisten der Eizelle. Die Wirkung der Depotspritze hält ein bis drei Monate an, dann ist eine neue Spritze notwendig. Durch die Depotspritze kommt es zu hohen Konzentrationen an Gestagen im ganzen Körper.

Bei schweren Gefäßerkrankungen oder akuten Lebererkrankungen kann die Depotspritze nicht eingesetzt werden.

Nach dem Absetzen der Depotspritze kann es bis zu zwei Jahre andauernden Problemen mit der Fruchtbarkeit kommen.

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Verhütung: Welche Methode passt zu mir? von Sylvia Knöpfel, Knut Hoffmann

Vorteile der Depotspritze

  • Die Depotspritze ist besonders für Frauen geeignet, für die eine regelmäßige Einnahme der Antibabypille nicht in Frage kommt. z. B. Schichtarbeiterinnen und Frauen, die viel Reisen und dabei Zeitzonen überschreiten.
  • Da die tägliche Einnahme entfällt, können keine Einnahmefehler auftreten.

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